Mo., 13. Juni

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TTZ Marburg

Buchvorstellung und Gespräch mit Norbert Hummelt zu „1922 – Wunderjahr der Worte“

Tickets sind an der Abendkasse für 5€ (erm. 3 €) erhältlich
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Buchvorstellung und Gespräch mit Norbert Hummelt zu „1922 – Wunderjahr der Worte“

Zeit & Ort

13. Juni, 20:00

TTZ Marburg, Software-Center 3, 35037 Marburg, Deutschland

Über die Veranstaltung

Aufbruch in die Moderne. 1922 ist ein Jahr von unglaublicher schöpferischer Energie: ein Wunderjahr der modernen Literatur. Eine Fülle literarischer Werke erscheint, die den Gang der Weltliteratur verändern. In Paris wartet James Joyce voller Ungeduld auf die ersten Exemplare seines Ulysses. Virginia Woolf ist in London dabei, sich ihren eigenen Raum zu erschreiben. Rainer Maria Rilke vollendet, was er einst auf Schloss Duino begonnen hat. Katherine Mansfield steckt ihre ganze Kraft in ihre Short Stories. Und im englischen Seebad Margate findet T.S. Eliot radikale Töne für das widersprüchliche Lebensgefühl des noch jungen 20. Jahrhunderts. Quer durch Europa begleitet Norbert Hummelt diese Autoren und Autorinnen durch ein aufregendes Schaffensjahr und fängt dabei die spannungsgeladene politische Stimmung der Zeit ein.

Norbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für sein lyrisches Gesamtwerk wurde er 2021 mit dem Rainer-Malkowski-Preis ausgezeichnet. Zuvor hatte er u.a. den Hölty-Preis für Lyrik, den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis, den Mondseer Lyrikpreis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis erhalten. Er übertrug T.S. Eliots Gedichtzyklen Das öde Land und Vier Quartette neu ins Deutsche und ist Herausgeber der Gedichte von W.B. Yeats. Bei Luchterhand erschienen zuletzt seine Gedichtbände Fegefeuer und Sonnengesang.

Veranstalter:

Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V. in Kooperation mit dem Marburger Literaturforum e.V. sowie Zwei Raben: Literatur in Oberhessen e.V.